
Haarmineralanalyse
Um den Stoffwechsel umfassend zu untersuchen, stehen verschiedene Laborunter-suchungen zur Verfügung. Hierzu zählen die Analyse von Blut, Urin, Speichel sowie Körpergewebe wie Haut und Organen. Einige dieser Untersuchungen sind ausschließlich für medizinisches Fachpersonal zugänglich. Je nach den spezifischen Werten oder Systemen, die untersucht werden sollen, ist es wichtig, gezielt vorzugehen. Im Urin werden typischerweise Stoffe ausgeschieden, die über die Nieren gefiltert werden. Die Leber hingegen entsorgt den Großteil ihrer Abfallprodukte über den Stuhl, während die Nährstoffe, die aus der Verdauung im Darm gewonnen werden, über das Blut an die entsprechenden Zielstrukturen im Körper verteilt werden.
Die Haarmineralanalyse stellt eine wertvolle Methode dar, um den Stoffwechsel auf zellulärer Ebene zu untersuchen. Blutproben bieten nur begrenzte Informationen über die Vorgänge in den Zellen und sind stets eine Momentaufnahme. Im Gegensatz dazu kann in Haaren der Stoffwechsel von mehreren Monaten abgebildet werden, z.B. chronische Schwermetall-belastungen, wie Aluminium, Cadmium, Quecksilber, Arsen Blei etc. nachgewiesen werden. Blutuntersuchungen hingegen erfassen in der Regel nur akute Belastungen oder solche der letzten Woche, da Schwermetalle bevorzugt in Fettgewebe sowie in Organen und anderen Zellen gespeichert werden. Für die Haarmineralanalyse ist lediglich eine schmerzfreie Haarprobe erforderlich, was sie zu einer unkomplizierten Alternative macht.
Diese Untersuchung liefert darüber hinaus auch eine Analyse des Mineralstoff-wechsels in den Zellen. Dabei werden nicht nur die einzelnen Mineralien ausgewertet, sondern auch deren Verhältnisse zu den jeweiligen Gegenspielern betrachtet. Auf diese Weise lassen sich Rückschlüsse auf zahlreiche Körperfunktionen ziehen, darunter die Funktion der Nebennieren und Schilddrüse, den Stoffwechseltyp (langsam / schnell), Stressbelastungen sowie Verdauungsbeschwerden. Auch psychische und körperliche Befindlichkeiten, wie bsw. Burnout oder Konzentrations-schwäche können erfasst werden. Die Haarmineralanalyse kann somit eine sinnvolle Ergänzung zu Blutuntersuchungen darstellen. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld über die relevanten Aspekte, die bei der Haarmineralanalyse zu beachten sind, um die Genauigkeit der Ergebnisse sicherzustellen.
